WISSENSTRANSFER & PRAXIS
Wissenstransfer & Positionen
Broschüren, Dokumentationen und fachliche Stellungnahmen zu digitalen Lebenswelten, psychischer Gesundheit und Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Die Materialien bündeln wissenschaftliche Erkenntnisse, Praxiserfahrungen und fachliche Perspektiven für unterschiedliche Zielgruppen.
2026
Broschürenbeitrag
Zwischen „pauschalen Verboten“ und „digitaler Alltagsrealität“: Auf der Suche nach tragfähigen Mittelwegen
Petras, I.-K.
Rückblick: 3. Digital-Symposium 2026 – Medienwelten im Wandel
KURZFASSUNG
Der Beitrag ordnet die Debatte um Altersgrenzen, Verbote und digitale Teilhabe jenseits eines einfachen Entweder-oder ein. Im Zentrum steht die Frage, wie Schutzbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit ihrer digitalen Alltagsrealität, Beteiligung und schrittweisen Autonomie verbunden werden können. Als tragfähig werden entwicklungsangemessene Grenzen, Medienkompetenzförderung, attraktive Offline-Alternativen und eine begleitende statt ausschließlich kontrollierende Haltung herausgestellt.
ZITATION
Petras, I.-K. (2026). Zwischen „pauschalen Verboten“ und „digitaler Alltagsrealität“: Auf der Suche nach tragfähigen Mittelwegen. In M. Siniatchkin & I.-K. Petras (Hrsg.), Rückblick: 3. Digital-Symposium 2026 – Medienwelten im Wandel.
2026
Broschürenbeitrag
Einfluss von Social Media auf das Körperbild von Jugendlichen
Petras, I.-K.
Rückblick: 3. Digital-Symposium 2026 – Medienwelten im Wandel
KURZFASSUNG
Der Beitrag beschreibt, wie soziale Medien über soziale Vergleichsprozesse, idealisierte oder bearbeitete Darstellungen und personalisierte Feeds auf das Körperbild Jugendlicher einwirken können. Dabei wird betont, dass nicht allein die Nutzungsdauer entscheidend ist, sondern insbesondere Inhalte, Funktion der Nutzung und individuelle Vulnerabilitäten. Neben Risiken werden Ansatzpunkte für eine differenzierte Prävention und die Stärkung kritischer Medienkompetenz dargestellt.
ZITATION
Petras, I.-K. (2026). Einfluss von Social Media auf das Körperbild von Jugendlichen. In M. Siniatchkin & I.-K. Petras (Hrsg.), Rückblick: 3. Digital-Symposium 2026 – Medienwelten im Wandel.
2026
Broschüre / Herausgeberschaft
Rückblick: 3. Digital-Symposium 2026 – Medienwelten im Wandel: Sucht, Körperbild und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im digitalen Zeitalter
Siniatchkin, M.; Petras, I.-K. (Hrsg.)
Uniklinik RWTH Aachen
KURZFASSUNG
Die Dokumentation des 3. Digital-Symposiums bündelt interdisziplinäre Beiträge zu Mediensucht, Körperbild, Social Media und psychischer Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Sie verbindet wissenschaftliche Einordnung mit Perspektiven aus Versorgung, Prävention und Praxis und dokumentiert zentrale Inhalte und Schlussfolgerungen der Veranstaltung.
ZITATION
Siniatchkin, M., & Petras, I.-K. (Hrsg.). (2026). Rückblick: 3. Digital-Symposium 2026 – Medienwelten im Wandel: Sucht, Körperbild und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im digitalen Zeitalter. Uniklinik RWTH Aachen.
2025
Parlamentarische Stellungnahme
Stellungnahme zum Antrag „Mehr Schutz- und Entwicklungsräume für Kinder und Jugendliche – Medialen Schutzraum an Schulen schaffen!“
Petras, I.-K.
Landtag Nordrhein-Westfalen – Stellungnahme 18/2987
KURZFASSUNG
Die Stellungnahme bewertet aus kinder- und jugendpsychologischer Perspektive politische Vorschläge zu medialen Schutzräumen an Schulen. Im Zentrum stehen Entwicklungsbedürfnisse, gesundheitliche Risiken digitaler Medien, die Bedeutung von Medienkompetenz und die Frage, wie schulische Regeln Schutz, Teilhabe und pädagogische Begleitung miteinander verbinden können. Die Stellungnahme wurde im Rahmen einer Sachverständigenanhörung des Landtags Nordrhein-Westfalen eingereicht.
ZITATION
Petras, I.-K. (2025). Stellungnahme zum Antrag „Mehr Schutz- und Entwicklungsräume für Kinder und Jugendliche – Medialen Schutzraum an Schulen schaffen!“ Stellungnahme 18/2987. Landtag Nordrhein-Westfalen.
2025
Broschürenbeitrag
Digitale Medien, Demokratie und Faszination: Kinder und Jugendliche reflektiert begleiten
Petras, I.-K.; Sommerhalter, P.
Rückblick: 2. Digital-Symposium 2025 – Digitale Welten – Echte Herausforderungen
KURZFASSUNG
Der Beitrag befasst sich mit der Frage, wie digitale Medien Meinungsbildung, Faszination und die Ansprechbarkeit für extremistische oder demokratiefeindliche Inhalte beeinflussen können. Er verbindet psychologische Mechanismen digitaler Kommunikation mit praxisnahen Überlegungen dazu, wie Kinder und Jugendliche kritisch, handlungsfähig und zugleich ohne pauschale Dämonisierung digitaler Räume begleitet werden können.
ZITATION
Petras, I.-K., & Sommerhalter, P. (2025). Digitale Medien, Demokratie und Faszination: Kinder und Jugendliche reflektiert begleiten. In M. Siniatchkin & I.-K. Petras (Hrsg.), Rückblick: 2. Digital-Symposium 2025 – Digitale Welten – Echte Herausforderungen.
2025
Broschüre / Herausgeberschaft
Rückblick: 2. Digital-Symposium 2025 – Digitale Welten – Echte Herausforderungen
Siniatchkin, M.; Petras, I.-K. (Hrsg.)
Uniklinik RWTH Aachen
KURZFASSUNG
Die Broschüre dokumentiert das 2. Digital-Symposium mit dem Schwerpunkt auf digitaler Gewalt, Mediensucht, Prävention und den Potenzialen des digitalen Wandels. Sie bündelt interdisziplinäre Beiträge und richtet sich insbesondere an Fachkräfte und Eltern, die Kinder und Jugendliche in digitalen Lebenswelten begleiten.
ZITATION
Siniatchkin, M., & Petras, I.-K. (Hrsg.). (2025). Rückblick: 2. Digital-Symposium 2025 – Digitale Welten – Echte Herausforderungen. Uniklinik RWTH Aachen.
2025
Fach-/Konzeptbeitrag
Förderung von Digitalkompetenz in der Kinder- und Jugendpsychiatrie – Die Gruppenprogramme „Gemeinsam durch’s Digi-Tal“
Petras, I.-K.; Siniatchkin, M.
Verhaltenstherapie mit Kindern & Jugendlichen
KURZFASSUNG
Der Beitrag stellt die Gruppenprogramme „Gemeinsam durch’s Digi-Tal“ zur Förderung von Digitalkompetenz in der Kinder- und Jugendpsychiatrie vor. Thematisiert werden der klinische Bedarf, die inhaltliche und didaktische Struktur der Angebote sowie die Frage, wie Jugendliche im Umgang mit Datenschutz, Social Media, digitaler Gewalt und weiteren Online-Risiken systematisch unterstützt werden können. Der Beitrag ist ein Konzept- und Praxisbeitrag und nicht mit der 2026 publizierten multizentrischen Machbarkeitsstudie gleichzusetzen.
ZITATION
Petras, I.-K., & Siniatchkin, M. (2025). Förderung von Digitalkompetenz in der Kinder- und Jugendpsychiatrie – Die Gruppenprogramme „Gemeinsam durch’s Digi-Tal“. Verhaltenstherapie mit Kindern & Jugendlichen, 2025-1.
2024
Parlamentarische Stellungnahme
Stellungnahme zum Antrag „Digital gesund – Medien sollen schlau und nicht krank machen!“
Petras, I.-K.
Landtag Nordrhein-Westfalen – Stellungnahme 18/2069
KURZFASSUNG
Die Stellungnahme ordnet den Antrag zur Stärkung von Medienkompetenz für Familien, Kinder und Jugendliche aus psychologischer und kinder- und jugendpsychiatrischer Perspektive ein. Sie diskutiert gesundheitliche und entwicklungsbezogene Chancen und Risiken digitaler Medien sowie Anforderungen an Prävention, Elternarbeit, Schule und strukturelle Medienkompetenzförderung. Sie wurde für eine Sachverständigenanhörung des Landtags Nordrhein-Westfalen eingereicht.
ZITATION
Petras, I.-K. (2024). Stellungnahme zum Antrag „Digital gesund – Medien sollen schlau und nicht krank machen!“. Stellungnahme 18/2069. Landtag Nordrhein-Westfalen.
2024
Broschürenbeitrag
Die Bedeutung der Förderung von Digitalkompetenz im Entwicklungsprozess von Kindern und Jugendlichen
Petras, I.-K.
Rückblick: Digital-Symposium 2024 – Die Bedeutung digitaler Gewalt und Digitalkompetenz im Entwicklungsprozess von Kindern und Jugendlichen
KURZFASSUNG
Der Beitrag ordnet Digitalkompetenz als Entwicklungs- und Schutzfaktor ein und beschreibt, warum Kinder und Jugendliche neben technischen Fertigkeiten insbesondere kritische Reflexionsfähigkeit, Risikowissen und konkrete Handlungsstrategien benötigen. Die Förderung soll nicht bei Verboten stehen bleiben, sondern einen selbstbestimmten und verantwortlichen Umgang mit digitalen Medien ermöglichen.
ZITATION
Petras, I.-K. (2024). Die Bedeutung der Förderung von Digitalkompetenz im Entwicklungsprozess von Kindern und Jugendlichen. In M. Siniatchkin & I.-K. Petras (Hrsg.), Rückblick: Digital-Symposium 2024 – Die Bedeutung digitaler Gewalt und Digitalkompetenz im Entwicklungsprozess von Kindern und Jugendlichen.
2024
Broschüre / Herausgeberschaft
Rückblick: Digital-Symposium 2024 – Die Bedeutung digitaler Gewalt und Digitalkompetenz im Entwicklungsprozess von Kindern und Jugendlichen
Siniatchkin, M.; Petras, I.-K. (Hrsg.)
Uniklinik RWTH Aachen
KURZFASSUNG
Die Broschüre dokumentiert das erste Digital-Symposium der Uniklinik RWTH Aachen zu digitaler Gewalt und Digitalkompetenz bei Kindern und Jugendlichen. Sie bündelt fachliche Beiträge zu Risiken digitaler Lebenswelten, Prävention und der Förderung eines reflektierten und verantwortlichen Umgangs mit digitalen Medien.
ZITATION
Siniatchkin, M., & Petras, I.-K. (Hrsg.). (2024). Rückblick: Digital-Symposium 2024 – Die Bedeutung digitaler Gewalt und Digitalkompetenz im Entwicklungsprozess von Kindern und Jugendlichen. Uniklinik RWTH Aachen.
2022
Fach-/Praxisbeitrag
Eine Klinik mit Medienkonzept: Mehr als nur ein Leuchtturm-Projekt?
Petras, I.-K.; Wüllner, S.
Psychotherapie Aktuell
KURZFASSUNG
Der Beitrag beschreibt die Entwicklung und Umsetzung eines Medienkonzepts in einer kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik. Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen, digitale Lebenswelten in Behandlung und Stationsalltag nicht nur als Risiko, sondern als regulären Bestandteil jugendlicher Lebensrealität zu berücksichtigen. Der Beitrag diskutiert praktische Implementierung, pädagogisch-therapeutische Zielsetzungen und die Übertragbarkeit über einzelne Modellprojekte hinaus.
ZITATION
Petras, I.-K., & Wüllner, S. (2022). Eine Klinik mit Medienkonzept: Mehr als nur ein Leuchtturm-Projekt? Psychotherapie Aktuell, 3/2022, 28 ff.
2021
Empirischer Forschungs-/Fachbeitrag
Familien in der Corona-Pandemie: Wie hoch ist die Belastung durch „Homeschooling“?
Petras, I.-K.; Richter, B.; Wrede, B.; Siniatchkin, M.
Psychotherapie Aktuell
KURZFASSUNG
Untersucht wurde, welche Sorgen und Wünsche Eltern während der COVID-19-Pandemie mit dem Homeschooling verbanden, wie stark Familien belastet waren und wie viel Unterstützung Kinder benötigten. An der Online-Befragung von November 2020 bis Mitte Februar 2021 nahmen 517 Eltern von Kindern der Klassenstufen 1 bis 13 teil. Das elterliche Belastungserleben wurde mit einer an die Homeschooling-Situation angepassten Version des Elternstress-Fragebogens erfasst; zusätzlich wurde der zeitliche Unterstützungsbedarf der Kinder erhoben. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass insbesondere Familien mit jüngeren Kindern stärker belastet waren. Häufig genannt wurden wiederholte Motivationsanforderungen, hoher Hilfebedarf, technische Schwierigkeiten, fehlende Geräte oder Arbeitsplätze, eingeschränkte Erreichbarkeit von Lehrkräften und eine als hoch erlebte Doppelbelastung. Die Einschätzung digitalen Unterrichts fiel ambivalent aus: Neben Kritik wurden auch Chancen der Digitalisierung benannt.
ZITATION
Petras, I.-K., Richter, B., Wrede, B., & Siniatchkin, M. (2021). Familien in der Corona-Pandemie: Wie hoch ist die Belastung durch „Homeschooling“? Psychotherapie Aktuell, 2/2021, 14–19.
2020
Fachbeitrag
Cybermobbing im Kindes- und Jugendalter
Petras, I.-K.
Psychotherapie Aktuell
KURZFASSUNG
Der Fachbeitrag gibt einen praxisorientierten Überblick über Cybermobbing im Kindes- und Jugendalter. Er ordnet Merkmale, Risikofaktoren und mögliche psychische Folgen ein und leitet daraus Hinweise für Prävention, Erkennen und Unterstützung betroffener Kinder und Jugendlicher ab. Der Text richtet sich insbesondere an psychotherapeutische und psychosoziale Fachkräfte.
ZITATION
Petras, I.-K. (2020). Cybermobbing im Kindes- und Jugendalter. Psychotherapie Aktuell, 1/2020, 39–43.
2018
Buchrezension
Therapie-Tools. Eltern- und Familienarbeit
Peter, I.-K.
Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie
KURZFASSUNG
Die Veröffentlichung ist eine Buchrezension zum Werk „Therapie-Tools. Eltern- und Familienarbeit“. Sie bewertet das Material aus fachlicher Perspektive und ordnet dessen Nutzen für die therapeutische Arbeit mit Eltern und Familien ein. Da es sich um eine Rezension und nicht um eine eigene Studie handelt, ist sie im CMS getrennt von den wissenschaftlichen Studien kategorisiert.
ZITATION
Peter, I.-K. (2018). Therapie-Tools. Eltern- und Familienarbeit. Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie, 66(4), 258–260. https://doi.org/10.1024/1661-4747/a000365
